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VonManfred Fürnrohr

Bundesverband wählt neues Präsidium

Bei der Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes, die vom 11. bis 13.11.2022 in Paderborn stattfand, wurde turnusgemäß ein neues Präsidium für den Bundesverband und für dessen Hauptausschuss gewählt. Die nächsten vier Jahre werden Ulrich Hoffmann als Präsident, Gisela Rink als Vizepräsidentin, Dr. Hubert Wissing als Vizepräsident, sowie Maria Blumenröhr, Marie-Theres Wenzel und Bernhard Witte als Beisitzer*innen den Familienbund leiten. Erzbischof Dr. Heiner Koch wurde in seinem Amt als geistlicher Begleiter bestätigt.

die Mitglieder des neuen Präsidiums des Bundesverbands des Familienbundes der Katholiken
Das neue Präsidium des Bundesverbands nach der Wahl am 12.11.2022 (v.l.n.r.: Bernhard Witte, Marie-Theres Wenzel, Gisela Rink, Matthias Dantlgraber, Ulrich Hoffmann, Dr. Hubert Wissing, Maria Blumenröhr)
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VonManfred Fürnrohr

Nachruf Elisabeth Bußmann

Tief betroffen hat uns die Nachricht vom Tode von Elisabeth Bußmann, die am 30. August 2022 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Frau Bußmann war von 2000 bis 2014 Präsidentin des Bundesverbands des Familienbundes der Katholiken. Sie hat in dieser Zeit die deutsche Familien- und Sozialpolitik maßgeblich geprägt. Unermüdlich hat sie sich für eine gerechtere und bessere Familienpolitik eingesetzt, damit die Leistungen der Familien für die Gesellschaft besser anerkannt werden. Grundlage war immer die Wahlfreiheit der Familien für ein selbstbestimmtes Familienmodell, so dass die Familien selbst entscheiden, wie sie ihr Familienleben organisieren.

Der Diözesanverband sagt „Vergelt’s Gott“ für ihr Engagement. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden, die um sie trauern. Im Gebet und im Glauben an die Auferstehung bleiben wir miteinander verbunden.

VonManfred Fürnrohr

Familienbischof Heiner Koch beklagt „Brutalität“ bei der Abtreibungsdebatte in den USA – für das deutsche Beratungsmodell

Während des Weltfamilientreffens hat sich der deutsche Familienbischof Erzbischof Heiner Koch gegenüber der KNA zur Abtreibungsdebatte in den USA geäußert. Das eigentliche Drama sei, dass das Leben des ungeborenen Kindes immer mehr aus dem Blick gerate, meinte der Erzbischof. Das gelte auch für Debatten zu dem Thema in Deutschland. Trotzdem könne es nur eine gute Lösung gemeinsam mit der Frau geben. Er plädierte auch für das deutsche Beratungsmodell beim Umgang mit Abtreibung.

https://www.domradio.de/artikel/erzbischof-koch-kritisiert-ton-us-abtreibungsdebatte

VonManfred Fürnrohr

Kochen mit der „Omi-Option“

Pro Kopf werden in Deutschland 75kg Lebensmittel weggeworfen. Nicht nur aus finanziellen, sondern auch aus Nachhaltigkeitsgründen ist dies bedenklich. Dabei macht uns die Großeltern-Generation vor, dass man auch früher schon wusste, mit den Lebensmitteln sinnvoll umzugehen. Entscheidend ist der Faktor Zeit: Früher waren die Großmütter meist Vollzeit im Haushalt tätig und nicht berufstätig. Auch wenn viele Eltern heute gezwungen sind. dass beide berufstätig sind, gibt es kleine Stellschrauben, mit der die Nahrungsversorgung auch heute in den Familien nachhaltiger wird.

„Die Tagespost“ hat dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben.

VonManfred Fürnrohr

Kommentar von Prof. Anne Lenze zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Professorin Dr. Anne Lenze, Professorin für das Recht der sozialen Sicherung an der Hochschule Darmstadt, hat in einem Kommentar die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Anrechnung der Kinderzahl in den Sozialversicherungen analysiert. „Es ist also zu erwarten, dass in der Sozialversicherung das Durchwursteln weitergeht und das sich stetig verschlechternde Verhältnis von Beitragszahlenden und Leistungsempfangenden mit steigenden Bundeszuschüssen, sinkenden Leistungen und einer Verlagerung der Absicherung auf private oder staatlich administrierte Kapitaldeckung verarbeitet wird – mit den bekannten Risiken“, so die Professorin. Der vollständige Kommentar ist im Verfassungsblog zu finden.

VonManfred Fürnrohr

Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Erfolg in Pflegeversicherung, Abweisung in Renten- und Krankenversicherung

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Verfassungsbeschwerden des Deutschen Familienverbandes (DFV) und des Familienbundes der Katholiken (FDK) haben die Familien einen Erfolg bei den Beiträgen zur Pflegeversicherung erzielt. In der Renten- und Krankenversicherung ist der Einsatz für eine familiengerechte Sozialversicherung trotz der abweisenden Entscheidung politisch umso mehr geboten.

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VonManfred Fürnrohr

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Musterklagen kommt

Es ist soweit: Am Mittwoch, den 25. Mai 2022 wird das Bundesverfassungsgericht nach 17 Jahren Klageweg endlich das Urteil zu den Musterklagen des Familienbunds der Katholiken und des Deutschen Familienverbands verkünden.

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Vonadmin

Inflation – Zielgenaue und nachhaltige Lösungen erforderlich

Der Familienbund der Katholiken begrüßt die ersten Schritte zur Eindämmung der Inflationsfolgen und fordert die Bundesregierung dazu auf, weitere Schritte zu unternehmen. Neben einer Beseitigung der „kalten Progression“ fordert er einen besonderen Blick auf einkommensschwächere Familien.

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VonManfred Fürnrohr

Studie zur Belastung von Familien in Corona-Zeit – familiäre Resilienz

Die Fachhochschule Potsdam und die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände (LAGF) haben 2021 eine Elternbefragung durchgeführt, um das subjektive Erleben der Einschränkungen für Familien während der Corona-Pandemie zu erfassen. Dabei wurde festgestellt, dass es überwiegend die Kompetenzen der Familien selbst waren, die in der herausfordernden Situation der Corona-Pandemie zum Schutzfaktor wurden (familiäre Resilienz). Es besteht aber immer noch ein großer Handlungsbedarf, Familien nachhaltig zu entlasten und zu unterstützen.

Abschlussbericht „MEINE FAMILIE, CORONA UND ICH. Familiäre Resilienz auf dem Prüfstand – Was ist und werden kann. Brandenburgs Familien im Blickpunkt.“

VonManfred Fürnrohr

Rentenpolitik der neuen Bundesregierung: „Der große Wurf“ fehlt

Berlin, 08.12.2021 – Das Rentenbündnis der katholischen Verbände fordert zum Amtsantritt der neuen Bundesregierung verstärkten Einsatz für eine tiefgreifende Reform des Rentensystems.

Die im Rentenbündnis zusammengeschlossenen katholischen Verbände ziehen mit Blick auf den kürzlich geschlossenen Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP ein gemischtes Fazit und sehen weiteren Handlungsbedarf.

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