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Familien müssen bei notwendigen Reformen der Sozialversicherung im Blick sein

Berlin, 18.11.2021. Angesichts der aktuellen Bertelsmann-Studie zur Finanzierbarkeit der Sozialversicherung im demografischen Wandel ruft der Familienbund dazu auf, bei den anstehenden Reformen die Familien im Blick zu behalten. „Eine Sozialversicherung, die Familien überlastet und benachteiligt, kann niemals nachhaltig finanzierbar sein“, sagt Ulrich Hoffmann, Präsident des Familienbundes der Katholiken. „Denn der Generationenvertrag ist auf neue Beitragszahler angewiesen und beruht darauf, dass Familien ihre Leistungen weiterhin erbringen können.“ Der Familienbund weist darauf hin, dass ein Leitbild der Vollzeitbeschäftigung beider Eltern langfristig zum Bumerang für das Umlagesystem werden könnte, wenn durch die wachsende Belastung Kinderwünsche nicht mehr realisiert werden. Zudem sind die prognostizierten stark steigenden Sozialversicherungsbeiträge für Familien nur verkraftbar, wenn Familien abhängig von der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder durch einen Kinderfreibetrag entlastet werden.

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familienimbistumregensburg.de

Seit kurzem kommt man unter der prägnanten Internetadresse familienimbistumregensburg.de auf eine Übersicht von Veranstaltungen und Angeboten, die sich an Familien, Großeltern und Alleinerziehende richten. Die Domain wurde von der Fachstelle Ehe und Familie eingerichtet und verweist auf die Bistumshomepage.

VonManfred Fürnrohr

„Corona-Auszeit“ für Familien

Die Corona-Pandemie hat Familien stark belastet. Das Bundesfamilienministerium unterstützt Familien mit geringem Einkommen oder Angehörigen mit einer Behinderung (Eltern oder Kind) bei einem kostengünstigen Urlaub in einer Familienferienstätte. Die Familien müssen dann nur 10% der Übernachtungs- und Verpflegungskosten bezahlen (Antrag vorab nötig).

Für diese Aktion wurde auch eine Beratungshotline gestartet. Fragen zum Antrag, zur Berechtigung und zur Abwicklung beantwortet das Hotline-Team kostenlos unter der Telefonnummer 0800 866 11 59. Sie ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 09:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 19:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 15:00 Uhr

Familien können sich auch per Mail (familienferienzeiten@kolpinghaeuser.de) an den Verband der Kolpinghäuser e.V. wenden.

Ausführliche Infos gibt es auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums.

VonManfred Fürnrohr

Angebote für Familien im Bistum Regensburg – August bis Dezember 2021

Die Fachstelle Ehe und Familie im Bistum Regensburg hat eine Auswahl von Angeboten für Familien zusammengestellt, die von August bis Dezember 2021 stattfinden. Weitere Angebote finden Sie im Terminkalender auf der Bistumshomepage unter https://bistum-regensburg.de/veranstaltungen in der Kategorie „Familie“.

VonManfred Fürnrohr

Was ist Ihnen bei der Familienpolitik wichtig? Umfrage des Familienbunds-DV Bamberg

Der Familienbund – Diözesanverband Bamberg – hat eine Online-Umfrage gestartet, um herauszufinden, was bei der Familienpolitik am wichtigsten ist. Dazu wird eine „Wortwolke“ erstellt, die dann auf Postkarten zu finden sein wird.

Hier gibt es nähere Infos: https://familienbund-bamberg.de/aktuelles/pressemeldungen/meldung/Eine-starke-Wahl-fuer-Familien-Aktion-zur-Bundestagswahl-2021/

VonManfred Fürnrohr

„Kaum zu glauben?“ – Sendung bei TVA Regensburg zu „Herausforderung Familie. Wie geht glücklich sein?“

In der Reihe „Kaum zu glauben?“, die vom Lokalsender TVA Regensburg und der Bischöflichen Presse- und Medienstelle Regensburg produziert wird, war Renate Welter-Wenninger (Erzieherin, Familienfrau, Mitglied im Familienbund Regensburg) zu Gast. In der Sendung vom 19.06.2021 erzählt sie davon, was Familie ausmacht, welcher Wandel in der Familie zu beobachten ist und welche Forderungen an die Familienpolitik gestellt werden, um die Erziehungsleistung besser zu honorieren.

Die Sendung „Herausforderung Familie. Wie geht glücklich sein?“ in der Reihe „Kaum zu glauben?“ (Erstausstrahlung: 19.06.2021)
VonManfred Fürnrohr

Corona-Kinderfreizeitbonus – muss zum Teil beantragt werden

Der Bundestag hat einen Kinderfreizeitbonus als Hilfe für bedürfte Familien beschlossen („Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“). Dieser wird aber nicht in jedem Fall antragsfrei ausbezahlt. Lediglich Bezieher des Kinderzuschlags erhallten automatisch die Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro pro Kind im August. Eltern, die nur Wohngeld und Hilfen zum Lebensunterhalt beziehen, müssen ein kurzes Formular ausfüllen, damit der Bonus zeitnah ausgezahlt werden kann.

Das Formular findet sich ab Anfang Juli unter www.familienkasse.de, wo es auch weitere Informationen dazu gibt. Nachweise zur Wohngeld- oder Sozialhilfebewilligung für August können per Post an die regionale Familienkasse gesendet werden. Ohne Antrag ausgezahlt wird der Einmalbetrag an Leistungsempfänger in den Bereichen SGB II, Asylbewerberleistungsgesetz und Ergänzender Hilfe zum Lebensunterhalt im Sozialen Entschädigungsrecht nach dem Bundesversorgungsgesetz.

VonManfred Fürnrohr

„Internationaler Tag der Familie“: Erzbischof Koch weist auf Doppelbelastung hin

Anlässlich des „Internationalen Tags der Familie“ am 15.05. hat Erzbischof Heiner Koch, Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, auf die Doppelbelastung von Familien und vor allem Alleinerziehenden während der Corona-Pandemie durch Homeschooling und Homeoffice hingewiesen.

Familien stünden sehr unter Druck. „Gerade das sollte eine Familienpolitik stärker berücksichtigen. Ebenso wichtig wie die finanzielle Absicherung ist es, Mut zur Familie zu machen. Familien und Alleinerziehende brauchen eine breite gesellschaftliche Anerkennung und eine deutlich vernehmbare Stimme in den Medien“, betont Erzbischof Koch.

„Was Väter und Mütter leisten, um Werte zu vermitteln und junge Menschen ganzheitlich zu bilden, ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar.“

Erzbischof Heiner Koch

Auch wenn die Erscheinungsformen der Familien sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt und erweitert haben, bleibe die Familie die Urzelle gesellschaftlichen Lebens. Erzbischof Koch bekräftigt: „In unserer Familie haben wir gelernt, füreinander da zu sein und uns gegenseitig auszuhalten. Unsere Eltern haben uns gezeigt, wie wir den Alltag meistern und schwierige Situationen bewältigen. Und unsere ersten Erfahrungen von Freude und Geborgenheit sind mit unseren Müttern, Vätern oder Großeltern verknüpft. Was Väter und Mütter leisten, um Werte zu vermitteln und junge Menschen ganzheitlich zu bilden, ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar. Auch deshalb steht die Familie unter dem besonderen Schutz des Staates. Dabei gilt unsere Sorge auch jenen, die alleinerziehend sind.“

Zur vollständigen Meldung:
https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/erzbischof-koch-zum-internationalen-tag-der-familie

VonManfred Fürnrohr

„Jahr der Familie“ vorgestellt

Bei der Online-Sitzung des Diözesanfamilienrats am 03.05.2021 stellten Domvikar Harald Scharf und Pastoralreferent Andreas Dandorfer von der Fachstelle Ehe und Familie im Bistum Regensburg das „Jahr der Familie“ vor. Papst Franziskus habe es am Fest des Hl. Josef, also am 19.03.2021, eröffnet und es soll mit dem 10. Welttreffen der Familien in Rom am 26.06.2022 enden.

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VonManfred Fürnrohr

Unterstützung für Familien in Corona gefordert – 10-Punkte-Plan des Familienbundes

Während der Corona-Pandemie brauchen Familien umfangreiche politische Unterstützung. Jede Familie kann ihre Erziehungs- und Organisationsarbeit im Dienste der Gesellschaft nur in dem Maße entfalten, wie es der gesellschaftspolitische Rahmen ihr ermöglicht. Hinzu kommt: Die Corona-Krise verschärft wie unter einem Brennglas ohnehin bestehende strukturelle Probleme von Eltern wie den zunehmenden Zeitdruck und die häusliche Bildung bei Familien mit Unterstützungsbedarf.
In Zeiten der Pandemie sind Familien besonders belastet und brauchen unser aller Solidarität und Unterstützung. Familien dürfen nicht zu den besonderen Verlierern der Pandemie werden. Das ist eine Frage des Respekts.

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